ProAlter 2/2011

Bewegung hilft bei Demenz

Art.-Nr.: 8077, Hrsg.: Kuratorium Deutsche Altershilfe (Hrsg.), Veröff.: 2011, Seiten: 76

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Durch regelmäßiges körperliches Training bei an Demenz erkrankten Menschen wird der Muskelaufbau gefördert, Beweglichkeit und Gleichgewicht verbessern sich und Alltagsfähigkeiten bleiben länger erhalten. Oftmals kann die vorhandene Unruhe gezielt in körperliche Aktivität umgelenkt werden und der demenzkranke Mensch kann durch die Bewegung Spannungen abbauen. Für die Betroffenen bedeutet das eine längere Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, mehr Lebensqualität und soziale Teilhabe. Für Angehörigen und Pflegekräfte ist dies eine Entlastung. Die präventiven Ansätze und Angebote sind angesichts der steigenden Zahl von Demenz-Patienten, von großer Bedeutung und noch viel zu wenig bekannt und verbreitet. Damit möglichst viele Menschen mit Demenz von den positiven Effekten solcher Angebote profitieren können, informiert das KDA in seiner aktuellen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter über das Thema Bewegung und Demenz.
In einer Reportage stellt Anja Arp die Projekte "Wir tanzen wieder" und "NADIA - Bewegungsgruppen für Menschen mit Demenz" vor. Dr. Sabine Eichberg von der Sporthochschule Köln erläutert den aktuellen Stand der Forschung. Ulrike Nieder, Leiterin des Projektes NADIA erklärt, worauf man achten muss, wenn man Bewegungsgruppen für Menschen mit Demenz anleitet. Darüber hinaus erklärt Professor W.D. Oswald, Leiter der SimA-Langzeitstudie, wie man die Selbststandigkeit im Alter möglichst lange erhält.

Weitere Themen dieser Ausgabe sind:

Leben
Akteure im Quartier, Teil III
Die Rolle der Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von Quartiersprojekten

Eigener Herd ist Goldes Wert
Das Appartement im KDA-Quartiershaus der 5. Generation

Menschen
Im Portrait: Margarete Mitscherlich Nielsen
"Man kann sich das Alter nicht vorstellen - man erlebt es."

Management
Netzwerke strukturiert und produktiv gestalten

Ethik
Patientenverfügung als Bedingung für den Heimeinzug?

Bildung
Die Pflege-Charta in der Praxis
Fort- und Weiterbildungen für Heimbeiräte und Pflegende

Forschung
Mundgesundheit und ihr Einfluss auf die Ernährung

Recht
Rechtliche Stolpersteine bei der Umsetzung von alternativen Wohnformen
Teil 1: Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz