ProAlter 1/2017

Sehen und gesehen werden: Auch in der Pflegeoase

Art.-Nr.: 8111, Hrsg.: aid, Kuratorium Deutsche Altershilfe (Hrsg.), Veröff.: 2017, Seiten: 63

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Was haben eigentlich Pflegeoasen mit Einkaufszentren zu tun? Und welchen Einfluss hat die Kunst von Joseph Beuys auf die Architektur in den KDA-Pflegeoasen? Antworten auf diese vielleicht ungewöhnlichen Fragen sind in der neuen Ausgabe zu lesen. Die Autoren haben sich dem Thema „Pflegeoasen“ von einer neuen Seite genähert und einen Perspektivwechsel vollzogen: Welche Bedingungen im Leben sind für jeden Menschen wichtig, und sich von den Antworten aus den Bedürfnissen schwerst demenziell erkrankter Menschen am Lebensende angenähert. „Sehen und gesehen werden“, „Cocooning“ und „Homing“ sind die zentralen Schlagwörter. KDA-Expertin Christine Sowinski erklärt, welche Bedeutung sie für die Planung von Pflegeoasen haben und wo sie bereits ihre Anwendung finden: zum Beispiel im sächsischen Zwickau. Seit zwei Jahren betreibt Einrichtungsleiter Matthias Sachse dort eine Pflegeoase. Gemeinsam mit den KDA-Beratern ließ er sich bei der Planung auch von dem künstlerischen Werk Beuys’ beeinflussen. Der Erfolg gibt ihm Recht. Mit dem Beobachtungsverfahren des Dementia Care Mappings wurde eine hohe Lebens- und Pflegequalität in der Zwickauer Pflegeoase ermittelt.

Themen dieser Ausgabe:
Sehen und gesehen werden: Auch in der Pflegeoase

Zentral bei der Qualitätsgeleiteten Pflegeoase: „Sehen und gesehen werden“
Helmut Kneppe, Christine Sowinski, Gerlinde Strunk-Richter, Britta Wilken

Zwei Jahre Pflegeoase in Zwickau
Mithilfe des Dementia Care Mappings werden messbare Erfolge dokumentiert
Christine Sowinski, Gerlinde Strunk-Richter, Matthias Sachse

Joseph Beuys, die KDA-Pflegeoase und die „Hausgemeinschaft plus“ in Overath
Die Pflegoase als soziale Plastik
Christine Sowinski, Franca D’Arrigo, Georg Rindermann

(Lebens-)Qualität in der Pflegeoase
Interview mit Hermann Brandenburg

Leben
Ein Zuhause auf Zeit
Leben und Sterben im Mehrgenerationenhospiz
Dagmar Paffenholz

Menschen
Kümmerin mit Lust auf Land und Leute
Porträt der Gemeindeschwesterplus Claudia Moser
Dagmar Paffenholz

Management
Die ambulant betreute Wohngruppe der WOGE in Freiburg
Anne Helmer

Bildung
Ein Lernzirkel zum Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Demenz
Mariela Gerdes, Birgit Leuderalbert

Forschung
Seniorengenossenschaften als Modelle organisierter Nachbarschaftshilfe
Stefanie Fraaß, Edmund Görtler, Doris Rosenkranz

Politik
Arbeit 4.0 und die Generationengerechtigkeit
Dagmar Paffenholz, Britta Wilken