ProAlter 1/2011

Warum lesen so wichtig ist …

Art.-Nr.: 8076, Hrsg.: Kuratorium Deutsche Altershilfe (Hrsg.), Veröff.: 2010, Seiten: 80

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Trotz Fernsehen und Internet, Literatur bietet einen interessanten, oft spannenden und schönen Zugang zur Welt, fördert die gesellschaftliche Teilhabe, wirkt belebend und hält geistig fit. Leider fällt vielen älteren Menschen das Lesen zunehmend schwer und manche können gar nicht mehr lesen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, auch diesen Personen den Zugang zur Literatur weiterhin zu ermöglichen. Wie so etwas gelingt, zeigt der ProAlter Schwerpunkt zum Thema „Lesen“ unter anderem mit den folgenden Beiträgen:

Im Seniorenzentrum Gründau im Main-Kinzig-Kreis hat Wolf Lange ein ehrenamtliches Projekt zur Lese- und Schreibförderung der Bewohnerinnen und Bewohner ins Leben gerufen. In seinem Erfahrungsbericht beschreibt der pensionierte Lehrer neue Wege zur alten Literatur und gibt praktische Tipps für Büchereien, Vorlesedienste und Schreibwerkstätten im Altenheim.

Viele demenzkranke Menschen erleben es als angenehm, wenn ihnen Geschichten vorgelesen werden. Erinnerungen werden wach, die im Altgedächtnis versunken waren und die im Pflegealltag nicht wachgerufen werden. Bettina Rath, Geschäftsführerin des Alzheimer Tageszentrums in Wetzlar, beschreibt die wichtigsten Eigenschaften guter Vorlesebücher für Menschen mit Demenz.

Als pflegende Angehörige ihrer demenzkranken Mutter entdeckte Ulrike Strätling den Wert des Vorlesens – für ihre Mutter und für sich selbst. Immer wieder erfand und schrieb sie neue Geschichten, erst nur für ihre Mutter, später auch für die Bewohnerinnen und Bewohner eines Altenheims. Für Pro Alter erzählt die gelernte Erzieherin von ihren Erfahrungen beim Vorlesen und Schreiben.

Weitere Themen dieser Ausgabe sind:

Was leisten Pflegestützpunkte? Ergebnisse des Modellprojekts Werkstatt  Pflegestützpunkte
Im Portrait: Prof. Dr. Wildor Hollmann. Wegbereiter einer Gesundheitsoffensive für Jung und Alt
Alle wissen alles. Keiner weiß Bescheid.
Über die Rolle der Internen Kommunikation.
Pflegefachliche Fürsorge oder verselbstständigte Routine? Freiheitseinschränkende Maßnahmen in Heimen und Genehmigungspraxis der Betreuungsgerichte
Faszination Sprache. Den sensiblen Umgang im Pflegealltag erlernen.
Ora et labora - was macht Menschen glücklich? Ergebnisse des Dementia Care Mapping.
Gemeinsam statt einsam. Hausgemeinschaften selbst organisieren